02/2020 Newsletter

Geschätzte Damen und Herren

Heute können wir Sie endlich offiziell einladen zur Kundgebung 'Zrügg zur Schwiiz' vom kommenden Samstag, 27. Juni, 14.15 h, Bundesplatz Bern. Die Verzögerung hatte damit zu tun, dass die Polizei uns starke Einschränkungen auferlegte bezüglich der Werbung für die Veranstaltung. Bis letzten Freitag hatten die polizeilichen Auflagen das Ziel, das nicht mehr als 300 Personen auf den Bundesplatz strömen. Nachdem der Bundesrat am Freitag 19. Juni die Obergrenze bei Veranstaltungen auf 1'000 Personen angehoben hatte, hofften wir, die Polizei würde die Einschränkungen aufheben und uns erlauben, breit Werbung zu machen.


Keine Werbung von den Organisatoren auf sozialen Netzwerken

Nun, wir halten uns an die polizeiliche Vorgabe, weil wir die Bewilligung nicht verlieren wollen. Wir müssen also nun per Mail und Mundpropaganda dafür sorgen, dass wir am Samstag den Platz mit 1'000 Aktivisten/-innen füllen können, die für einen Ausstieg und eine Aufarbeitung der Corona-Politik demonstrieren. Dürfen wir mit Ihrer Mithilfe bei der Werbung und mit Ihrer Teilnahme am Samstag rechnen? Einen umfassenden Flyer mit Informationen zum kreativen Programm mit Politik, Musik und Humor und zu den Mitwirkenden erhalten Sie dann am Samstag, wenn Sie auf den Bundesplatz kommen.  


Übereifer

Erst heute Morgen haben wir Bescheid erhalten, dass die Auflagen bestehen bleiben und wir nur für die Kundgebung einladen dürfen, ohne die Namen der Referenten und der auftretenden Künstler zu nennen (!). Auch dürfen wir die Medien erst am Samstagmorgen über die Kundgebung informieren. Die Polizei begründete die Aufrechterhaltung des Verbots damit, dass im Netz bereits Werbung für die "Gross-Kundgebung" gemacht worden sei, und dass wir Mitarbeiter gesucht hätten im Internet. Nichts davon geschah jedoch in unserem Namen und mit unserem Absender. Wir müssen gegen 40 Leute stellen für das Sicherheit- und das Welcome-Team, um eine Bewilligung zu erhalten. Es war somit unumgänglich, dass wir Sie per Mail angefragt haben, wer gerne mitarbeiten möchte am Samstag. Dass einzelne Personen, ohne uns zu fragen, Werbung gemacht haben für die Kundgebung, wird nun uns angelastet. 


Storys Willkommen

Es freut uns, dass sich für die Mitarbeit im Welcome- und im Sicherheitsteam genügend Personen gemeldet haben. Sie haben immer noch die Möglichkeit, Ihre packende Geschichte, die sich auf Grund der Corona-Massnahmen ereignet hat, zu erzählen. Nicht nur Referate mit politischem, medizinischem oder juristischem Inhalt, sondern eben auch menschliche Geschichten mit Tiefgang sind willkommen. Oder könnten Sie uns Personen vorschlagen, die aufgrund der Einschränkungen grosse finanzielle oder beziehungsmässige Rückschläge einstecken mussten? 


Junisession

Zu Beginn der Junisession haben wir vor der EXPO Bern einen Einsatz gemacht und Flyer an eintreffende National- und Ständeräte/-innen abgegeben. Damit wollten wir die Damen und Herren des Bundesparlaments daran erinnern, dass sie im Rahmen einer PUK die Corona-Politik des Bundesrates untersuchen sollen. Ca. 25% der Parlamentarier haben einen Flyer entgegengenommen. Es scheint nicht, dass das Parlament eine Führungsrolle in dieser Krise übernehmen will. Die Bundesversammlung hätte es von Anfang an in der Hand gehabt, die Politik des Bundesrates zu korrigieren. Stattdessen löste es sich im März selber auf und ging nach Hause. Einzelne Politiker haben bei der Aktion am 2. Juni darauf hingewiesen, dass die GPK NR/SR bereits an der Arbeit sei, um die Corona-Politik zu untersuchen. So sind wir gespannt, mit wie viel Biss die GPK die zentralen Fragen stellt und der Öffentlichkeit Resultate vorlegt. Das Bürgerforum Schweiz bleibt jedenfalls dran, auf die Defizite der nationalen Corona-Politik hinzuweisen und auf Aufarbeitung zu drängen. Gerade als Hauptorganisator der Kundgebung vom kommenden Samstag bemühen wir uns, die brisanten Themen öffentlich zu diskutieren. Deckel drauf und zur Tagesordnung übergehen, wie das nun so viele Politiker gerne möchten, kommt für uns nicht in Frage! 


Gerne hoffen wir auf Ihre anhaltende Unterstützung und grüssen Sie freundlich.

Daniel Regli Projektleitung

Joyce Küng

Onlinemarketing

Bürgerforum Schweiz 

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