Ist Sucharit Bhakdi Antisemit?

Blogbeitrag Bürgerforum Schweiz, 17. Juli 2021

Genüsslich stürzen sich die Mainstreammedien auf Prof. Sucharit Bhakdi, eine der Leitfiguren des Widerstands gegen die herrschende Coronapolitik. In einem Interview hatte Bhakdi die aktuelle Situation in Israel als "lebende Hölle" bezeichnet. Die Israelis hätten ihr Land in eine Situation des Erzbösen geführt, welche schlimmer sei als jene in Deutschland unter den Nazis.


Es ist überaus bedauerlich, dass der so sanft wirkende und sprechende Virologe Bhakdi einer so fatalen, verletzenden und fehlerhaften Aussage verfallen ist. Es war absehbar, dass ihm seine Worte, die er im Rahmen eines Interviews im April 2021 geäussert hat, um die Ohren fliegen würden. Schliesslich kandidiert Bhakdi für den Deutschen Bundestag. So ist es normal und notwendig, dass gegnerische Parteien und Journalisten ihn durchleuchten und Defizite öffentlich machen. Seine Partei "Die Basis" täte gut daran, sich transparent und differenziert mit der Sache zu befassen, um danach Stellung zu nehmen. Sonst schadet Bhakdis Fehltritt der Partei und generell dem Corona-Widerstand.



Wie erklärt sich Bhakdis Aussage?


Kritiker der Coronamassnahmen werfen den Verantwortlichen in Politik und Wissenschaft vor, dass sie ihre Tätigkeit fast durchwegs auf düsteren Prognosen aufbauen. Die Regierungen würden den öffentlichen Diskurs mit opponierenden Wissenschaftlern weitestgehend verweigern, um ihre willkürliche, zerstörerische Coronapolitik ohne substanzielle öffentliche Widerrede fortsetzen zu können.


Leider hat Sucharit Bhakdi nun genau das gemacht, was er seinen Gegnern vorwirft. Er hat einer Prognose ein so grosses Gewicht gegeben, dass er an ihrer Erfüllung nicht mehr den leisesten Zweifel hegte. Bhakdi sieht in seiner Vorstellung bereits Hunderttausende, ja Millionen Israelis an fatalen Impffolgen leiden oder sterben. Dieses Bild schmerzt ihn offensichtlich derart, dass der Professor die politischen Urheber der Tragödie bereits jetzt als erzböse Verbrecher betitelt. Das ist ein tragischer Fehltritt, der sehr zu bedauern ist.


Befeuert wurde Bhakdi möglicherweise vom Biochemiker und Toxikologen Dr. Michael Yeadon. Der ehemalige Chefwissenschaftler und Ex-Vizepräsident des US-Pharmariesen Pfizer warnt ebenfalls mit aller Entschiedenheit und drastischen Bildaussagen vor der hochriskanten mRNA-Impfung: «Im Grunde ist aber alles, was euch die Regierungen über dieses Virus und die nötigen Schutzmassnahmen erzählen, eine Lüge. Alles. Kein einziges der Schlüsselthemen, von denen Sie ständig hören, wie die asymptomatische Ansteckung oder die Impfung, ist wissenschaftlich belegt. Es wird mit geschickten Andeutungen und Halbwahrheiten gearbeitet, doch am Ende kommt eine Lüge dabei heraus. Normalerweise verwende ich solche Phrasen nicht, doch ich glaube, dass wir vor den Pforten zur Hölle stehen.» Quelle und weitere Informationen unter: https://corona-transition.org/ex-vizeprasident-von-pfizer-packt-aus-wir-stehen-an-den-pforten-der-holle



Ist Bhakdis Aussage antisemitisch?


Es ist für Coronisten natürlich ein gefundendes Fressen, Bahkdi als Antisemiten zu diffamieren. So soll er aus der Öffentlichkeit verdrängt werden und jegliche Chancen auf ein Bundestagsmandat verlieren. Also: übliche politische Schlammschlacht.


Es braucht Fairness und Distanz, um festzustellen, dass Bhakdis Aussage zwar überaus falsch und unklug, jedoch nicht fokussiert antisemitisch war:

  • Bhakdi hat eine politische Realität kritisiert, die aktuell auf Grund jüngster Ereignisse in erhöhtem Masse auf den "Impfweltmeister" Israel zutrifft.

  • Gleich im Anschluss an seine Israel betreffenden Aussagen wandte sich Bhakdi an Widerständler aus den USA und anderen Nationen, um sie zu motivieren zum Aufstehen gegen eine Impfpolitik, welche das Potenzial hat, auch ihre Gesellschaften in "lebende Höllen" zu verwandeln,

Der internationale Bezug der Aussage kann also nicht in Abrede gestellt werden. Dies entkräftet zumindest den Antisemitismusvorwurf.



Treffen Bhakdis Prognosen ein?


Netanjahu & Co. zum aktuellen Zeitpunkt als erzböse und schlimmer als die Nazis zu bezeichnen, ist ein grober Verstoss, der wohl auch ein gerichtliches Nachspiel haben wird.


Vielleicht wird die Zukunft Sucharit Bhakdi Recht geben in Bezug auf die Zerstörungskraft der sträflich zugelassenen mRNA-Impfungen. Niemand kann ihm aktuell das Gegenteil beweisen. Es ist der Menschheit nicht zu wünschen, dass Millionen und Milliarden auf Grund der mRNA-Impfung zu Schaden kommen. Doch auszuschliessen ist es nicht. Sollte eines Tages das Massensterben in Israel und anderswo ausbrechen, würden Kritik, Anklage und Verurteilung der politisch Verantwortlichen auf Fuss folgen. Aber auch dann müssten die Gerichte darüber entscheiden, in welchem Masse die Politiker von Opportunismus, Fahrlässigkeit, Dillettantismus oder von bösem Willen motiviert waren beim Festlegen ihrer Impfpolitik.


Sucharit Bhakdi sollte sich entschuldigen, sich von seiner Aussage distanzieren und die Sachverhalte differenziert ins rechte Licht rücken. Lernfähige und korrigierbare Leitfiguren sind im Coronawiderstand dringend nötig!


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