Maskenpflicht für Kinder: Offener Brief an Zürcher Bildungsdirektion

von Bartholomew Major, Hünikon, 24. Januar 2021


Maskenpflicht bei Kindern


Sehr geehrte Damen und Herren


Ich verstehe den Druck, dem Sie ausgesetzt sind, sowie die Notwendigkeit Massnahmen zu treffen und Regelungen durchzusetzen.


Gleichzeitig sind jedoch teilweise auch irrationale Reaktionen auf die Pandemie vorhanden, welche unverhältnismässiges Handeln, bis hin zu unverantwortlichen Aktionen fordern. Es ist in diesem Kontext wohl die unangenehme Aufgabe der Behörde, entgegen diesem Druck den Auftrag der Schulbildung und Förderung der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen aufrecht zu erhalten.


Die Verantwortungsträger sind bei einer derart einschneidenden Massnahme wie dem permanenten Tragen einer Maske bei Kindern in der Beweispflicht über deren Wirksamkeit. Die verordnende Behörde ist in der Haftung hinsichtlich der möglichen Auswirkungen.

Aus medizinischer Sicht sind nach wie vor das Händewaschen, Desinfizieren von Oberflächen und Einhalten von Distanz die wirksamsten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Es ist zudem davon auszugehen, dass Kinder von Erwachsenen angesteckt werden, nicht umgekehrt. Schulen sind weder Corona-Hotspots, noch Treiber der Pandemie. Wir verweisen hierzu auf die ihnen bekannte Ciao-Corona-Studie der Universität Zürich.


Ein wissenschaftlicher Nachweis für die Wirksamkeit eines Tragens von Schutzmasken gegen eine Ausbreitung des Virus bleibt nach wie vor zu erbringen. Die Auswirkungen bei Kindern sind nicht bekannt. Es muss aber damit gerechnet werden, das sie auch schädlich sein können, psychologisch und physiologisch.


Empfehlung, Bitte und Forderung:

Ich empfehle den (die Gesamtbevölkerung und alle Gesellschaftsbereiche betrachtet) weitaus rücksichtsvolleren Ansatz, anstelle von allgemeinen und überaus weitreichenden Einschränkungen, vulnerable (Lehr-)Personen schützen!


Ich bitte Sie, weitsichtig und im Sinne der Verhältnismässigkeit zu handeln, und die Maskenpflicht für Kinder umgehend aufzuheben. Vulnerablen (Lehr-)Personen sind auf Wunsch FFP2-Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen.


Sehr geehrte Damen und Herren. Es ist nicht nachvollziehbar und nicht zu verantworten, dass tausende von Kindern massiv eingeschränkt, in ihrer Entwicklung potenziell beeinträchtigt, und möglicherweise gesundheitlichen Einschränkungen durch Tragen einer Maske ausgesetzt werden sollen, um eine Ausbreitung des für sie nicht gefährlichen Virus eventuell einzudämmen …


Respektvoll

Bartholomew Major


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