Schwyzer Eltern starten Petition gegen Maskenpflicht in Schulen

Medienmitteilung Aktionsbündnis Urkantone, 09.02.21


Eltern starten Petition gegen die Maskentragpflicht für Kinder und Jugendliche an Schulen


Seit Oktober 2020 gilt im Kanton Schwyz für Kinder/Jugendliche ab der 1. Sekundarstufe in den Schulen im Kanton Schwyz Maskenpflicht. Diese Regelung ist strenger als die aktuelle Vorgabe des Bundes, die eine Maskenpflicht erst ab Sekundarstufe II vorsieht. Viele Eltern sind besorgt um die um die negativen Auswirkungen dieser Massnahme bei den Kindern/Jugendlichen und haben sich zusammengeschlossen und eine Petition dagegen gestartet, die sich an das Bildungsdepartement des Kantons Schwyz, Herrn Regierungsrat Michael Stähli richtet. Die Petition fordert die Aufhebung der kantonalen Maskentragpflicht für Kinder und Jugendliche bis Sekundarstufe I (Oberstufe, Zyklus 3) und stattdessen ein Zurück zur Selbstbestimmung. Die Unterschriftensammlung für die Petition läuft bis zum 7. März 2021, das Sammelziel sind 500 Unterschriften. Unter den 39 Erstunterzeichnern finden sich mehrere Kantonsräte, Schul- und Gemeindepräsidenten, Lehrer und sogar der Schwyzer Wetterschmöcker Musers Märtl (Martin Holdener).


Das mehrstündige Tragen von Gesichtsmasken für Kinder und Jugendliche ist unnötig und schädlich. Kinder und Jugendliche geniessen nach der Schweizerischen Bundesverfassung einen besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und Förderung ihrer Entwicklung. Neben den körperlichen Risiken machen den Eltern auch die psychischen Folgen Sorge. Die Kinder können die für die Kommunikation wichtige Mimik kaum noch wahrnehmen. Aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen und des verfügten Lockdowns ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie jetzt schon überlastet. Ausflüge, Klassenlager, Kulturprojekte, Berufswahlprojekte und viele andere Aktivitäten fallen aus. Ein Jahr leben die Kinder nun mit Ängsten, Unsicherheit, mit sozialer Distanz und Stress und sie gehen tapfer als stille Kämpfer durch den Alltag.


Im Gesamtkontext spielen die Schulen im Bezug auf die Ausbreitung der Infektion keine treibende Rolle. Von dem in unserem Land vorherrschenden Massnahmen-Hyperaktionismus sind die Kleinsten und Jüngsten unserer Gesellschaft, ohne Rücksicht auf die allseits bekannten Risiken, direkt betroffen. Dies wollen und können die Eltern nicht länger hinnehmen, denn die Kinder sind unsere Zukunft!


Die Eltern rufen die gesamte Bevölkerung dazu auf, die Petition zu unterstützen. Dies kann auf Unterschriftsbögen oder online auf www.ur-kantone.ch oder direkt auf openPetition erfolgen.


Für die betroffenen Eltern:

Ruth Kündig, Aktionsbündnis Urkantone


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